Studium Generale: Embodiment, Selbstwahrnehmung und Gerechtigkeit in der Beziehungsarbeit - Details

Studium Generale: Embodiment, Selbstwahrnehmung und Gerechtigkeit in der Beziehungsarbeit - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Studium Generale: Embodiment, Selbstwahrnehmung und Gerechtigkeit in der Beziehungsarbeit
Untertitel Im Zentrum des Seminars steht die Frage, wie körperliche Selbstwahrnehmung zu einer gelingenden Beziehungsgestaltung in professionellen Kontexten beitragen kann. Embodiment wird dabei nicht nur als Instrument der Selbststeuerung in der Beziehungsarbeit ve
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 0
erwartete Teilnehmendenanzahl 20
Heimat-Einrichtung Studium
Veranstaltungstyp Studium Generale in der Kategorie Lehre
Art/Form
Voraussetzungen Offenheit für Selbstreflexion und Bereitschaft, eigene Erfahrungen in Gruppenprozesse einzubringen
Lernorganisation - Kurz-Inputs zu Embodiment, Freire, Rogers, Gerechtigkeit und Beziehung - Praktische Embodiment-Übungen - Interaktive Kleingruppenarbeit & kollegiale Beratungen mit Embodiment-Perspektive - Live-Supervisionen von Anliegen aus der Praxis/Studium - Lerngruppen zur gemeinsamen Reflexion - Lerntagebuch (schriftlich oder Audio)
Leistungsnachweis Digitales Lerntagebuch + ein dokumentiertes Fallbeispiel aus der Live-Supervision
ECTS-Punkte 2

Räume und Zeiten

Online

Kommentar/Beschreibung

Wie ich mit meinem Körper umgehe, so verhalte ich mich mir selbst gegenüber. Und wie ich mit mir selbst umgehe, bestimmt, wie ich anderen begegne. In diesem Seminar nutzen wir Embodiment als Zugangsweg zur Selbststeuerung in der Beziehungsarbeit. In kollegialen Beratungen und Live-Supervisionen zu eingebrachten Praxisfragen, verfeinern wir unsere Wahrnehmung von Körperimpulsen. Wir verbinden körperzentrierte Selbsterfahrung mit Impulsen aus Paulo Freires Pädagogik der Befreiung und Carl Rogers' personenzentrierter Gesprächsführung. So entsteht ein lebendiger Austausch über die Frage, wie wir unser professionelles Handeln durch bewusste Körperwahrnehmung bereichern können. Wichtige Werte wie Wertschätzung oder Echtheit aus der personenzentrierten Gesprächsführung, können in der Beziehungsarbeit mit Klienten*innen durch das systematische Einbeziehen von
Körperwahrnehmung leichter erreicht werden. Dadurch eröffnet sich auch eine erweiterte Perspektive auf Fragen der Gerechtigkeit. Die Erfahrung, dass wir selbst zwischen unterdrückenden und befreienden Impulsen changieren, veranlasst uns darüber nachzudenken wie unsere individuellen Reaktionsweisen in kollektive und kulturelle Prägungen eingebunden sind. Welche gesellschaftlichen Bedingungen brauchen wir selbst und unsere Klient*innen, um unsere innere Handlungsfreiheit nicht aufzugeben?
Neben praktischen Embodiment-Übungen, Lerntagebuch und Inputs gibt es viel Raum für das Einbringen eigener Anliegen. In Live-Supervisionen arbeiten wir gemeinsam an konkreten Herausforderungen aus Studium oder Praxis. Das Online-Seminar bietet eine besondere Gelegenheit zur Erweiterung des eigenen methodischen Werkzeugkoffers für die pädagogische Praxis. Offen für alle Studiengänge der EHS Dresden sowie für Studierende anderer kooperierender Hochschulen im Rahmen der virtuellen Lehrkooperationen, wodurch ein Austausch mit Studierenden verschiedener Hochschulen entsteht.

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "Anmeldung gesperrt (global)".
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
  • Die Anmeldung ist gesperrt.