Studium Generale: Embodiment in der pädagogischen Beziehungsarbeit: Körpersignale nutzen, um für sich selbst zu sorgen, während man anderen hilft. - Details

Studium Generale: Embodiment in der pädagogischen Beziehungsarbeit: Körpersignale nutzen, um für sich selbst zu sorgen, während man anderen hilft. - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Studium Generale: Embodiment in der pädagogischen Beziehungsarbeit: Körpersignale nutzen, um für sich selbst zu sorgen, während man anderen hilft.
Untertitel
Semester WiSe 26/27
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 0
maximale Teilnehmendenanzahl 10
Heimat-Einrichtung Studium
Veranstaltungstyp Studium Generale in der Kategorie Lehre
Nächster Termin Montag, 28.09.2026 16:30 - 18:00, Ort: (online)
Art/Form
Lernorganisation Praktisches Forschungslabor zum Erleben eigener Körperimpulse in kommunikativen Situationen. Kurz Inputs zu pädagogischer Beziehungsarbeit, Selbstfürsorge, Embodiment. Kleingruppenarbeit zur
Integration der erfahrungsbasierten und theoretischen Anregungen in das professionelle Selbstverständnis.
Praktisches Üben in Lerngruppen innerhalb und außerhalb der Seminarsitzungen. Lerntagebücher mit Reflexionsnotizen. Schriftlich oder optional auch als Audio-Notiz. Reflexionsgespräche mit allen
Teilnehmenden zum Semesterende.
Leistungsnachweis Digitales Lerntagebuch, optional Audio-Reflexionen, Abschlussgespräch zur Integration des Gelernten.
Sonstiges Wie kann der Zugang zur eigenen Körperwahrnehmung die Beziehungsarbeit in der pädagogischen bereichern? Und wie kann es dabei gelingen, im helfenden Beruf zugleich gut für sich selbst zu sorgen? Das Seminar eröffnet einen praktischen Forschungsraum, in dem Studierende ihre Körperreaktionen in kommunikativen Interaktionen erforschen und reflektieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Selbststeuerung durch Körperwahrnehmung gezielt in herausfordernden pädagogischen Situationen genutzt werden kann – als Ressource für gelingende Beziehungsgestaltung und Selbstsorge. Ein Hauptteil des Seminares beinhaltet daher die praktische Einführung und Erprobung von Embodiment-Techniken*. Einmal gelernt werden diese Techniken genutzt, um daran eigene Interaktionserfahrungen zu reflektieren. Kurz-Inputs zu: Pädagogischer Beziehungsarbeit, Embodiment, Selbststeuerung und Selbstfürsorge in pädagogischen Interaktionsberufen klären zentrale Konzepte. Schließlich wird auch die Frage diskutiert, inwiefern Embodiment als Zugang auf Gerechtigkeitsfragen wirken kann?
ECTS-Punkte 3

Räume und Zeiten

(online)
Montag: 16:30 - 18:00, wöchentlich (11x)
Mittwoch, 14.10.2026 16:30 - 18:00
Montag, 16.11.2026 16:30 - 18:45
Mittwoch, 25.11.2026, Mittwoch, 09.12.2026 16:30 - 18:00

Kommentar/Beschreibung

Professionelle pädagogische Beziehungsgestaltung verlangt uns viel ab – oft sind wir als
ganze Person gefragt. Dieses Seminar richtet sich an alle, die lernen möchten, wie
Selbstfürsorge und die Begleitung anderer Menschen Hand in Hand gehen können.
Das Seminar ermöglicht das Erlernen von Selbststeuerung durch Embodiment als
Schlüsselfähigkeit in herausfordernden Gesprächssituationen.
Gemeinsam erforschen wir, wie der eigene Körper zum Ressourcengeber in Interaktion
wird. Wie können wir über unsere Körperwahrnehmung zu mehr Klarheit, Ruhe und
Präsenz finden? Und wie wirkt sich das auf unsere pädagogischen Beziehungen aus?
Das Seminar verbindet erfahrungsbasiertes Lernen mit wissenschaftlichen
Perspektiven auf Embodiment, Beziehung und soziale Gerechtigkeit.
Die Studium Generale Veranstaltung „Embodiment in der pädagogischen
Beziehungsarbeit – Körperwahrnehmung als Zugang zu Selbstfürsorge und
Selbststeuerung in Interaktionsberufen“ – bietet konkrete Ansatzpunkte, wie wir
Körpersignale nutzen können, um herausfordernde, kommunikative Situationen
erfolgreich zu gestalten. Bringt einfach ein bisschen Offenheit und Neugierde dafür mit,
eigene Körpersignale in kommunikativen Situationen praktisch zu erproben. Es wird viel
Raum für Austausch mit Kommiliton*innen geben.
Als Online-Seminar bietet sich die besondere Gelegenheit mit Studierenden anderer
Hochschulen in Austausch zu kommen. Im Rahmen des Projektes „Virtuelle
Lehrkooperationen mit Partnerhochschulen“, können neben Studierenden der EHS auch
Studierende der EH Freiburg, EH Darmstadt, Kath. Hochschule für Sozialwesen Berlin
und der EH Berlin das Seminar besuchen. Das Online-Seminar wird so zum praktischen
Forschungslabor und Austauschforum für das professionelle Selbstverständnis. Es bietet
die Möglichkeit, den eigenen Methodenkoffer zu erweitern, um den Körper verstärkt
als Ressource im pädagogischen Alltag einzusetzen. Um das praktische
Erfahrungswissen gut zu verorten, werden Grundlagen pädagogischer Beziehungsarbeit,
Selbstfürsorge im beruflichen / studentischen Alltag, Embodiment in seiner praktischen
Bedeutung für die Gesprächsführung durch kurze Inputs angeregt und in vertiefender
Kleingruppenarbeit diskutiert. Zum Ende des Seminares hin wird die Frage aufgeworfen,
wie Embodiment auf Gerechtigkeitsfragen wirken kann.

Das Seminar kann optional im Sommersemester fortgesetzt werden. Es ist offen für
alle Studiengänge, die auf einen Interaktionsberuf vorbereiten. Besonders profitieren
können Studierende aus Sozialer Arbeit, Kindheitspädagogik, Beratung, Theologie
und Sozialmanagement und Pflege

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "Studium Generale WiSe 26/27".
Es können bis zu drei Seminarangebote im Bereiche Studium Generale gewählt werden.
Bitte priorisieren Sie die angebotenen Seminare nach Ihren persönlichen Wünschen. Geben Sie also an, welche Seminare Sie am liebsten belegen möchten und ordnen Sie diese entsprechend.
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
  • Die Anmeldung ist möglich von 01.09.2026, 00:00 bis 20.09.2026, 23:59.
  • Diese Regel gilt von 01.09.2026 00:00 bis 20.09.2026 23:59.
    Die Anmeldung zu maximal 3 Veranstaltungen des Anmeldesets ist erlaubt.
  • Es wird eine festgelegte Anzahl von Plätzen in den Veranstaltungen verteilt.
    Die Plätze in den betreffenden Veranstaltungen werden am 21.09.2026 um 08:00 verteilt.
Veranstaltungszuordnung:

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