Studium Generale: Bildung für die sozial-ökologische Transformation - Details

Studium Generale: Bildung für die sozial-ökologische Transformation - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Studium Generale: Bildung für die sozial-ökologische Transformation
Untertitel
Semester WiSe 26/27
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 0
maximale Teilnehmendenanzahl 25
Heimat-Einrichtung Studium
Veranstaltungstyp Studium Generale in der Kategorie Lehre
Nächster Termin Freitag, 13.11.2026 16:30 - 18:00, Ort: 3.009 (36 P.)
Art/Form
Lernorganisation Vortrag, Gespräch, Exkursion, Rollenspiele, Quiz, Aufstellungsspiele, Pro- und Contra-Diskussionen, Reflexion und Evaluation etc.
Wir verbinden sachbezogenes und soziales Lernen mit der Reflexion der eigenen Werte und des eigenen Handelns. Dabei wird achtsam mit der Frage nach den realistischen Handlungsmöglichkeiten einer einzelnen Person und der eigenen Handlungsmacht umgegangen. Wir setzen auf Methodenvielfalt und interaktives, partizipatives Lernen.
Leistungsnachweis Aktive Teilnahme und Präsentation
Sonstiges Im Hinblick auf die aktuellen multiplen Krisen (Russland Ukrainekrieg, Irankonflikt, Finanz- und Wirtschaftskrise, soziale Ungleichheit, Artenrückgang, Umweltzerstörung, Klimawandel, Flucht …) und deren globale und lokale Auswirkungen eröffnen wir einen Reflexionsraum für Studierende in sozialpädagogischen Handlungsfeldern.
Die Teilnehmenden setzen sich kritisch mit bestehenden Wachstumslogiken sowie Macht- und Ausbeutungsstrukturen auseinander und lernen alternative Denk-, Handlungs- und Wirtschaftsweisen kennen. Sie reflektieren ihre eigene Positionierung in der Gesellschaft und Möglichkeiten von
Veränderung. Zudem werden sie motiviert und angeleitet, dieses transformative Potential an ihre Zielgruppen mittels interaktiver Methoden weiterzugeben. Die Veranstaltung bewegt sich im
Kontext des Globalen Lernens im Rahmen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung.
ECTS-Punkte 2

Räume und Zeiten

3.009 (36 P.)
Freitag, 13.11.2026 16:30 - 18:00
Samstag, 14.11.2026, Samstag, 28.11.2026 09:00 - 16:00
Freitag, 11.12.2026 16:30 - 18:00
Samstag, 12.12.2026 09:00 - 16:00
3.007 (30 P.)
Freitag, 27.11.2026 16:30 - 18:00

Kommentar/Beschreibung

Die natürlichen Lebensgrundlagen sind endlich. Vor allem die Länder im Globalen Norden leben durch ihre
imperiale Lebensweise über ihre Verhältnisse und auf Kosten anderer. Die Menschen in Deutschland
verbrauchen aktuell drei Mal mehr Ressourcen, als die Erde jedem einzelnen Menschen bietet. Und obwohl
diese Informationen nicht neu sind, hält die enorme Ausbeutung und Verschwendung ungebrochen an. Wie
können wir diese Situation also grundlegend verändern?
Was bedeutet die „große Transformation“ und welche Denkansätze gibt es dazu bereits? An welchen Stellen
müssen wir ansetzen, um eine gerechte und nachhaltige Welt für alle Menschen zu ermöglichen? Und wie
kann Bildung dazu beitragen?
Gemeinsam möchten wir uns dem Thema zunächst auf theoretischer Ebene widmen. Wir möchten die
Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Missständen und Tendenzen aufdecken und analysieren.
Welches Wissen und welche Theorien setzen sich damit auseinander? Welche nicht-eurozentristischen
Perspektiven gibt es auf die globalen Herausforderungen? Wie können Alternativen gedacht werden?
Anschließend möchten wir uns inspirieren lassen und informelle Lernorte in Dresden kennenlernen, welche
bereits Teil der Transformation auf unterschiedlichsten Ebenen sind. Wie sehen konkrete Beispiele für gute
Arbeit, selbstbestimmtes Wohnen, Urban Gardening oder solidarische Ökonomie aus? Welche
Herausforderungen und Schwierigkeiten gibt es und was können wir von, mit und an diesen Orten lernen?
Außerdem möchten wir einen Fokus darauf setzen, wie eine praktische Umsetzung in Arbeitsfeldern der
Sozialen Arbeit aussehen kann. Welche Möglichkeiten gibt es, die Ideen einer nachhaltigen und sozial
gerechten Welt in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und/oder Erwachsenen umzusetzen? Wie schaffe ich
es, diese Themen zu integrieren und einzubringen, obwohl meine Adressat*innen vielleicht ganz andere
akute Schwerpunkte haben? Und welche Rolle spielt meine institutionelle Einbindung dabei?
Das Seminar soll als partizipativer Lernort gestaltet werden. Das bedeutet, dass gerne eigene
Wünsche und Themen miteingebracht werden können, dass wir als Gruppe durch gegenseitiges
Austauschen und Reflektieren von- und miteinander lernen und alle Beteiligten den Lernprozess
mitgestalten.

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "Studium Generale WiSe 26/27".
Es können bis zu drei Seminarangebote im Bereiche Studium Generale gewählt werden.
Bitte priorisieren Sie die angebotenen Seminare nach Ihren persönlichen Wünschen. Geben Sie also an, welche Seminare Sie am liebsten belegen möchten und ordnen Sie diese entsprechend.
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
  • Die Anmeldung ist möglich von 01.09.2026, 00:00 bis 20.09.2026, 23:59.
  • Diese Regel gilt von 01.09.2026 00:00 bis 20.09.2026 23:59.
    Die Anmeldung zu maximal 3 Veranstaltungen des Anmeldesets ist erlaubt.
  • Es wird eine festgelegte Anzahl von Plätzen in den Veranstaltungen verteilt.
    Die Plätze in den betreffenden Veranstaltungen werden am 21.09.2026 um 08:00 verteilt.
Veranstaltungszuordnung: